Adobe Photoshop

Dateiendung: PSD

Farbtiefe: 1 Bit schwarz/weiß, 8 Bit Graustufen oder mit Palette, 24 Bit TrueColor

Maximale Größe: 30.000 x 30.000 Pixel

Kompression: PSD-Bilder liegen entweder unkomprimiert vor, oder sie sind mit der Mac-Packbit-Kodierung komprimiert. Das ist ein einfaches RLE-Verfahren, mit dem die Bilder durchschnittlich und relativ schnell verkleinert werden (vergleichbar mit PCX).

Praktische Anwendung: Wenn man mit dem Photoshop arbeitet, dann sollte man durchaus die Vorteile dieses Formates nutzen. Besonders wichtig ist, dass bei PSD-Bildern kein Qualitätsverlust auftritt und dass sie in einer akzeptablen Geschwindigkeit gespeichert werden. Erst, wenn ein Bild endgültig fertiggestellt ist, sollte es wegen der besseren Kompression zum Beispiel als GIF oder JPG gespeichert werden.

Interner Aufbau: Der Header jeder PSD-Datei besitzt folgenden Aufbau:

OffsetBytesBeschreibung
00H4Signatur '8BPS'
04H2Versionsnummer (immer 1)
06H6reserviert (immer 0)
0CH2Farbkanäle (1 bis 16)
0EH4Höhe des Bildes in Pixeln (bis 30000)
12H4Breite des Bildes in Pixeln (bis 30000)
16H2Bits pro Farbkanal (1 oder 8)
18H2Color Mode

Der Color Mode kann viele verschiedene Werte annehmen, von denen ich nur die wichtigsten erwähnen möchte: 0 = Monochrom, 1 = Graustufen, 2 = Farbe mit Palette, 3 = RGB Color und 4 = CMYK Color.

An den Header schließen sich mehrere Blöcke an, die jeweils mit einer 4 Byte langen Zahl beginnen, welche die Länge des jeweiligen Blockes angibt. Der erste sogenannte 'Mode Data-Block' beinhaltet eine eventuell benötigte Farbpalette mit 256 RGB-Einträgen. Der darauf folgende 'Ressource Data-Block' ist nicht näher beschrieben. Als nächstes folgt der eigentliche Bilddatenbereich, der im ersten Wort den Komprimierungstyp beinhaltet. Ist dieses Wort (2 Byte) auf 0 gesetzt, liegen die Bilddaten unkomprimiert vor. Ist an dieser Stelle der Wert 1 gespeichert, sind die Bilddaten mit einem RLE-Verfahren (Mac-Packbit) komprimiert.


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