Das kleine Bitmap-Dateiformate-Handbuch

Ein detailierter Überblick über die wichtigsten und interessantesten Bitmap-Formate, ihren Aufbau und die Verwendung.

Autor: Thiemo Mättig
Datum: 9. November 1998


Einleitung

Als ich vor Jahren das erste Mal an einem Computer saß, faszinierte mich vor allem eine Anwendung: Paintbrush. Dieses kleine und unkomplizierte Malprogramm kann vermutlich als Wegbereiter der modernen Grafiksoftware bezeichnet werden. Denn jeder, der zum ersten Mal an einem Windows-PC saß, stolperte früher oder später über Paintbrush und fing an zu malen. Und irgendwann tauchten Fragen auf: Was ist BMP? Andere Programme bieten auch weitere Formate, zum Beispiel GIF und JPG. Was ist der Unterschied?

Die grundlegenden Prinzipien sind fast überall die gleichen. Sogenannten Rasterformate, auch Bitmaps genannt, werden heute von nahezu jeder Software unterstützt. Von Betriebssystemen wie Windows oder Linux, über Anwendungen wie Word oder CorelDraw bis hin zu den echten Pixelkünstlern wie z.B. Photoshop oder Picture Publisher kann jedes Programm Bitmap-Dateien zumindest lesen.

Mit diesem Handbuch wollte ich den Versuch unternehmen, alle heute gebräuchlichen Grafikformate darzustellen und zu beschreiben. Doch ich unterschätzte die Komplexität dieses Themas völlig. Zur Verdeutlichung ein paar Zahlen: Jede Datei unter DOS (und auch unter Windows 95) hat eine drei Zeichen lange Dateiendung. Wenn, wie üblich, lediglich Buchstaben verwendet werden, ergeben sich etwa 18.000 mögliche Kombinationen. Davon werden wenigstens 1.100 tatsächlich benutzt - darunter so exotische Dinge wie zum Beispiel ADX (Indexdatei von Approach) oder ZVD (Zyxel Voicedatei). Hiervon wiederum sind 120 Dateiendungen nur für Grafikformate reserviert (Bitmap- und Vektorformate).

Um dieses Handbuch in einem erträglichen Rahmen zu halten, beschränke ich mich auf die wichtigsten, heute gebräuchlichen Bitmapformate. Ich werde versuchen, sowohl dem Laien als auch dem erfahrenen Programmierer brauchbare Tips und Informationen zu liefern. Jedes Bitmapformat wird von verschiedenen Seiten beleuchtet: Welche Farbtiefen werden unterstützt? Wie wird es komprimiert? Entsteht bei der Komprimierung ein Qualitätsverlust? Welche Vor- und Nachteile bietet das Format? Wann und wo sollte es angewendet werden? Und schließlich die Frage: Wie kann es in selbstgeschriebene Programme integriert werden?


Inhaltsverzeichnis


Nachwort

Ich kann trotz sorgfältiger Prüfung aller Texte keine Garantie und auch keinerlei Haftung übernehmen. Viele Angaben habe ich bewußt kurz und unvollständig gehalten, weil manche Bitmapformate selten benutzt werden oder weil sie einfach zu kompliziert sind. Der interessierte Leser kann sich detaillierte Informationen zum Beispiel im Internet beschaffen:

Es gibt auch mehrere Bücher zu diesem Thema, von denen besonders die Werke von Günter Born hervorzuheben sind:

Für Fragen, Anregungen, Informationen, Verbesserungsvorschläge, Kritik usw. stehe ich jederzeit zur Verfügung. Schreibt mir einfach! Meine Adresse: Thiemo Mättig, Hauptstraße 11, D-02627 Hochkirch.


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