
   ---+--+-++-+++ Das kleine Bitmap-Dateiformate-Handbuch +++-++-+--+---
               ---+--+-++-+++ Weitere Formate +++-++-+--+---

Grafikformat: Amiga Contiguous Bitmap

Dateiendung: ACBM

Beschreibung:  ACBM  ist ein Format beim  Amiga, das bei der Verwaltung von
  Grafiken  im Arbeitsspeicher sowie bei  mit Amiga-Basic erzeugten Dateien
  verwendet wird. Im Gegensatz zum Format IFF werden bei ACBM die einzelnen
  Bitplanes separat verwaltet.

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Grafikformat: OS/2 Bitmap

Dateiendung: BMP, DIB

Farbtiefe: 1, 4 oder 8 Bit jeweils mit Palette, 24 Bit Truecolor

Unterformate:  Das OS/2 Bitmap-Format ist bis  zur Version 1.3 dem Windows-
  Format  recht  hnlich. Ab OS/2 Version  2.0 sind an der Formatdefinition
  einige  nderungen  vorgenommen  worden, unter  anderem  kann es auch fr
  Icons und Mauscursor verwendet werden.

Kompression:  Genau  wie  bei  Windows  sind  auch  OS/2-Bitmaps gewhnlich
  unkomprimiert  gespeichert. Und auch hier besteht die Mglichkeit, Bilder
  mit  einer Farbtiefe von 4 oder 8  Bit pro Pixel durch RLE-Kompression zu
  verkleinern.

Interner  Aufbau:  Die  BMP-Dateien von OS/2  sind  denen  von Windows sehr
  hnlich. Der Aufbau ist grtenteils identisch:

  Datei-    Offset   Bytes   Bedeutung
  Header:   00H      2       Dateikennung (normalerweise 'BM')
            02H      4       Dateilnge (bis 1.3) oder Headerlnge (ab 2.0)
            06H      2       X-Hotspot (nur fr Icons und Cursor)
            08H      2       Y-Hotspot (nur fr Icons und Cursor)
            0AH      4       Offset des Datenbereiches

  Ab  der  Version 2.0 von  OS/2  sind verschiedene Dateikennungen mglich:
  BM=Bitmap,  IC=Icon, PT=Pointer (Cursor), CI=Color Icon, CP=Color Pointer
  und  BA=Bitmap  Array.  In  einem  'Bitmap  Array'  sind  mehrere Bitmaps
  gespeichert  und auch die Eintrge im Header werden anders interpretiert.
  Diese  Besonderheit  mchte ich jedoch  nicht nher behandeln. Die Angabe
  der  Headerlnge  (ab  Version 2.0) ist  besonders  fr  Icons und Cursor
  wichtig,  weil die BMP-Datei dann zwei Header und zwei Bitmaps beinhaltet
  (XOR- und AND-Maske).

Version  bis  1.3: An den  Datei-Header schliet sich der Bitmap-Info-Block
  an.  Bei  diesem  sind die ersten  fnf  Eintrge  mit dem Windows-Format
  identisch,  wobei die Breite und Hhe  nur als Worte (2 Byte) gespeichert
  werden.  Die  Farbpalette beginnt bei  Offset  1AH. Jeder Paletteneintrag
  umfat  3  Bytes - je eine Zahl  fr  den Blau-, Grn- und Rotanteil. Der
  Datenbereich  kann in dieser Version  nicht komprimiert werden. Die Bild-
  daten  werden  zeilenweise, von unten  nach oben abgespeichert, wobei die
  Zeilen  gegebenenfalls bis zur Grenze von  32 Bit mit Nullbits aufgefllt
  werden mssen.

Version ab 2.0: An den Datei-Header schliet sich der Bitmap-Info-Block an.
  Dieser ist in den ersten 40 Byte mit dem von Windows identisch. Die Farb-
  palette  beginnt bei Offset 4EH. Auch hier wird - genau wie bei Windows -
  ein zustzliches Nullbyte verwendet, so da jeder Paletteneintrag 4 Bytes
  bentigt.  Der  Datenbereich ist in  der Regel unkomprimiert gespeichert,
  wobei  mit  der  untersten Bildzeile  begonnen  wird.  Die Definition der
  mglichen RLE-Kompression lesen Sie bitte bei den Windows-Bitmaps nach.

  Anzumerken ist vielleicht noch die Tatsache, dass auch OS/2-Bitmaps bei 2
  Bit  Farbtiefe  ein  Palette besitzen.  Diese  kann  mit einem Hex-Editor
  leicht angepat werden.

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Grafikformat: Dr. Halo Bitmap

Dateiendungen: CUT, PAL

Farbtiefe: 1, 2, 4 oder 8 Bit pro Pixel

Beschreibung: Den Maustreibern der Firma Genius liegt ein Programm bei, das
  Bilder  im  PIC-Format speichert. Dieses Format  ist jedoch stark von der
  Hardware  abhngig  und  somit  kaum  fr  den  Datenaustausch  geeignet.
  Interessanter sind die CUT- und PAL-Dateien, die durch Ausschneiden eines
  Bereiches  aus einem Dr. Halo-Bild entstehen. Heutzutage sollte es aller-
  dings nicht mehr verwendet werden, da bereits das PCX-Format mehr Komfort
  bei hnlicher Kompression bietet.

Typische Software: Dr. Halo, Dr. Genius, Halovision

Interner Aufbau: Eine CUT-Datei beginnt mit einem 6 Byte groen Header. Die
  Zahlen sind grtenteils als Integer gespeichert.

  CUT-Header:   Offset   Bytes   Beschreibung
                00H      2       Breite des Bildes in Pixel
                02H      2       Hhe des Bildes in Pixel
                04H      2       unbenutzt (00 00)

  Der Rest der Datei enthlt die Bilddaten, die in Bildzeilen (Records) mit
  folgender Struktur aufgeteilt sind:

  CUT-Record:            Bytes   Beschreibung
                         2       Lnge des Datenbereiches in Byte
                         n       Datenbereich

  Wenn das Ende der Bildzeile erreicht ist, wird ein neuer Record begonnen.
  Die   Daten   innerhalb  jedes   CUT-Records   werden  per  RLE-Verfahren
  komprimiert.  Dabei  gilt:  Ist das obere  Bit  eines Bytes gesetzt, dann
  liegt  eine  komprimierte Information vor.  Die unteren sieben Bits geben
  dann  an, wie oft das folgende Byte  wiederholt werden mu. Ist das obere
  Bit  nicht  gesetzt,  dann geben die  unteren  sieben  Bit die Anzahl der
  folgenden, unkomprimierten Bytes an.

Palette: Eine sehr spezielle Eigenheit des CUT-Formates ist die Speicherung
  der  Palettendaten in einer zweiten Datei mit der Endung PAL. Diese Datei
  hat folgenden Aufbau:

  Offset   Bytes   Beschreibung
  00H      2       Signatur 'AH'
  02H      2       Versionsnummer der Dr. Halo Treiber (meist E3H)
  04H      2       Dateigre minus Headerlnge (normalerweise 0)
  06H      1       Signatur fr PAL-Dateien 0AH
  07H      1       Palettentyp (0=generisch, 1=Adapter-spezifisch)
  08H      2       Adapter ID-Nummer (unbenutzt falls Palettentyp=0)
  0AH      2       Grafikmodus
  0CH      2       Anzahl der Paletteneintrge (15=EGA, 255=VGA)
  0EH      2       Maximum Rot (3=100%, 2=66%, 1=33% - nur bei EGA)
  10H      2       Maximum Grn (3=100%, 2=66%, 1=33% - nur bei EGA)
  12H      2       Maximum Blau (3=100%, 2=66%, 1=33% - nur bei EGA)
  14H      19      Palette ID (ASCII-Text)

  An  den Header schliet sich die  Tabelle mit den Palettendaten an. Jeder
  Eintrag  umfat drei Integerwerte (2 Byte)  mit den Farbanteilen fr Rot,
  Grn und Blau. Obwohl Integerzahlen Werte bis 32767 annehmen knnen, sind
  blicherweise nur Zahlen von 0 bis 255 zugelassen.

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Grafikformat: Fractal Image File

Dateiendung: FIF

Farbtiefe: 24 Bit TrueColor

Beschreibung:  Die  Vorteile  dieses Grafikformates  sind  eindeutig zu be-
  schreiben:  Fraktale  Algorithmen erzielen  hchste Kompressionsraten bei
  sehr  geringem  Informationsverlust.  Und  whrend  das  Schreiben  einer
  solchen  FIF-Datei bis zu einer Stunde  dauern kann, ist das komprimierte
  Bild  in  wenigen  Sekunden  geffnet. Dabei  kann  es  sogar gedreht und
  gezoomt werden, ohne dass sich die Ladezeit verlngert.

Kompression:  FIF erlaubt eine Kompression bis  zum Faktor 1:50 ohne groen
  sichtbaren Verlust.  Dabei ist besonders interessant, dass die Dateigre
  unabhngig  von  der  Qualitt einstellbar  ist!  Werden besonders kleine
  Dateien  mit  einer hohen Qualitt  gewnscht,  dann dauert das Speichern
  einfach wesentlich lnger. Bei einem normalen VGA-Bild mit 640x480 Pixeln
  kommen leicht 30 bis 60 Minuten zusammen.

Technik:  FIF-Dateien  basieren  auf  fraktalen  Algorithmen. Bilder werden
  nicht nach farbhnlichen Bereichen abgegrast, statt dessen sucht man nach
  Strukturen und deren Variationen im Sinne der Fraktaltheorie. Whrend bei
  bekannten Fraktalen wie der Mandelbrot-Menge Formeln in Figuren umgerech-
  net  werden, luft es bei der FIF-Kompression genau umgekehrt: Vorhandene
  Strukturen  werden  in  Formeln gegossen.  Dabei  sucht die Software nach
  fraktalen  Grundmustern  und beschreibt dann  genau  ihre Variation, also
  etwa Vergrerung, Verzerrung oder Drehung einer Struktur.

Software: Images Incorporated, Macromedia Director, Corel PhotoPaint, Adobe
  Photoshop, Fractal Viewer der Firma Iterated Systems

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Grafikformat: FlashPix

Dateiendung: FPX

Beschreibung:  Das  relativ junge Grafikformat  FlashPix soll vor allem die
  Bildbearbeitung  vereinfachen  und beschleunigen.  Definiert wurde es von
  den  Groen der Branche: Apple, IBM, Intel, Kodak, LivePicture, Microsoft
  und  Andere.  Der Grundgedanke dabei  ist  folgender: Wenn ein hochaufge-
  lstes  Bild am Monitor bearbeitet wird, dann gengt eine kleine Vorschau
  mit  etwa  72 dpi. Mehr kann  ein  Monitor ohnehin nicht darstellen. Erst
  wenn  das  Bild  gedruckt  werden soll,  werden  alle  nderungen  in das
  "groe", hochaufgelste Bild bernommen.

  FlashPix  kann genau das und noch mehr. Mit sogenannten Vorgangsbeschrei-
  bungen  (image views)  werden  Bearbeitungsschritte beschrieben und abge-
  speichert, ohne dass die Originaldatei verndert wird. Statt ein Bild zum
  Beispiel  zu beschneiden, legen Sie nur das Auswahlrechteck fest. Der ab-
  geschnittene  Rand  kann  spter  ganz  einfach  wieder  sichtbar gemacht
  werden.  Solche  Anweisungen  lassen sich  sogar  per E-Mail verschicken.
  Weiterhin  werden  in jedem Bild  Informationen ber das verwendete Farb-
  system gespeichert. Das garantiert spter Farbtreue beim Ausdrucken.

Technik: Eine FlashPix-Datei enthlt das Motiv in unterschiedlichen Gren:
  Neben  dem  Original auf jeweils einem  Viertel  der Flche bis hinab zur
  Daumennagelgre,  die  fr Vorschaubildchen  dienlich  ist. Jedes dieser
  Teilbilder  wird  zudem in Kacheln (tiles)  aufgeteilt, von denen nur die
  wirklich  bentigten  im  Speicher  gehalten  werden.  Dadurch  wird  das
  Verschieben  und Zoomen wesentlich beschleunigt.  Und auch ein Bildschirm
  voller kleiner Bilder bentigt kaum mehr Speicher als ein einziges, bild-
  schirmfllendes Motiv.

Kompression:  Die  Bildinformationen knnen  durch JPEG- oder Einfarbenkom-
  pression  deutlich verringert werden. Hier gelten die gleichen Regeln wie
  bei  den  bekannten  JPG-Bildern:  Je  strker  die  Kompression,  um  so
  schlechter  wird  die Qualitt. Trotzdem  ist FlashPix fr Datenaustausch
  und  Sicherung denkbar ungeeignet. Schlielich stecken in jeder FPX-Datei
  mehrere  Bitmaps verschiedener Gre. Zu diesen Zwecken sollte besser ein
  bewhrtes Format wie zum Beispiel JPG gewhlt werden.

Software: Photo Enhancer, Live Pix, Picture It

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Grafikformat: GEM Image File

Dateiendung: GEM, IMG

Farbtiefe: 1 Bit schwarz/wei, 4 und 8 Bit Graustufen, 24 Bit Truecolor

Beschreibung: Dieses vom Amiga stammende Format wird von verschiedenen GEM-
  Programmen  wie  Ventura Publisher, Dr Doodle  oder  Dr Paint benutzt. Im
  wesentlichen  handelt es sich um  eine pixelorientierte Abspeicherung des
  Bildschirmfensters.  Dabei  wird  eine  einfache  Kompression  verwendet,
  welche die entstehenden Dateien hnlich verkleinert wie zum Beispiel PCX.
  Auer  zum  Datenaustausch sollte dieses Format  auf  dem PC nicht weiter
  verwendet werden.

Typische Software: Ventura Publisher, GEM-Paint, Vivid Raytracer, Dr Paint

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Grafikformat: Windows Icon

Dateiendung: ICO

Farbtiefe: 2, 8 oder 16 Farben

Bildgre: 16x16, 32x32 (Standard) oder 64x64

Kompression  und  Qualitt: Icons sind  immer unkomprimiert. Das wrde sich
  bei  so  kleinen  Bildchen auch gar  nicht  lohnen. Daher sind auch keine
  Verluste bei der Qualitt zu verzeichnen.

Beschreibung:  Icons werden vor allem bei Windows 95 fr viele verschiedene
  Zwecke  benutzt.  Auch neu definierte  Mauszeiger werden in diesem Format
  gespeichert.  Eine  Besonderheit ist die  Transparenz,  die von Anfang an
  vorgesehen   ist  und  praktisch  bei  jedem  Icon  verwendet  wird.  Die
  Mglichkeit,  mehrere Icons in einer Datei zu speichern, wird dagegen von
  keiner mir bekannten Software genutzt.

Interner Aufbau: Der Header enthlt grundlegende Informationen:

  Header:  Offset  Bytes  Bedeutung
           00H     2      reserviert (mu 0 sein)
           02H     2      Ressource Typ (1 fr Icons, 2 fr Cursorbilder)
           04H     2      Anzahl der Bilder in der Datei (normalerweise 1)

  Ab  dem Offset 06H beginnt der Header  der ersten Icons. Abhngig von der
  Anzahl  der Bilder (Offset 04H) kann  der gesamte Block fast beliebig oft
  wiederholt werden:

  Bytes   Bedeutung
  1       Breite des Icons in Pixeln (16, 32 oder 64)
  1       Hhe des Icons in Pixeln (16, 32 oder 64)
  1       Zahl der Farben (2, 8 oder 16)
  1       reserviert
  2       Planes (nur bei Windows 3.1, sonst 0)
  2       Bits in Icon-Bitmap (nur bei Windows 3.1, sonst 0)
  4       Gre des Pixelarrays in Byte
  4       Offset auf die farbigen Bilddaten in Byte
  40      unbekannt (TBitMapInfoHeader)
  64      Farbtabelle fr 16 Farben (blau, grn, rot und Intensitt)
  512     Bytesequenz mit dem Farbigen Bitmap (XOR)
  128     Bytesequenz mit dem Monochrom Bitmap (AND)

  Die Grenangaben 512 und 128 fr die eigentlichen Bitmapdaten gelten nur
  fr  normale Icons mit 32x32 Pixeln. Bei anderen Gren sind diese Zahlen
  selbstverstndlich anzupassen.

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Grafikformat: Interchange File Format, Interleave Bitmap Format

Dateiendung: IFF, LBM, PBM

Farbtiefe:  1, 4 oder 8 Bit pro Pixel jeweils mit Palette (teilweise werden
  auch 24 Bit pro Pixel untersttzt)

Beschreibung:  Dieser  Standard  wurde von  der  Firma  Electronic Arts zum
  Speichern  von  Grafiken, Tnen und  Texten  eingefhrt. Das Format kommt
  ursprnglich  vom Amiga, doch seit es das Grafikprogramm Deluxe Paint fr
  den PC gibt, ist es auch hier interessant geworden. Das Format wurde sehr
  flexibel ausgelegt - neue Definitionen knnen und werden auch eingefhrt.

Interner Aufbau: Der Header jeder LBM-Datei ist wie folgt aufgebaut:

  Header:  Offset    Byte    Beschreibung
           00H       4       Signatur 'FORM'
           04H       4       Dateilnge in Bytes
           08H       4       Datentyp 'ILBM'

  Eine  LBM-Datei  kann  nicht  nur Bitmaps  sondern  auch  Text  und Musik
  enthalten.  In  diesem  Fall wird  ein  abweichender Datentyp gespeichert
  (z.B.  '8SVX' fr ein 8-Bit-Sample).  Nach diesem Header knnen verschie-
  dene  Blcke  folgen, die alle  den  gleichen schematischen Aufbau haben.

  Jeder  Block beginnt mit einer 4  Byte langen Signatur. Darauf folgt eine
  Zahl  (4  Byte),  welche die Lnge  des  Blockes  angibt. Dann folgen die
  eigentlichen  Daten.  Ein LBM-Bitmap  enthlt zunchst den Bitmap-Header-
  Block:

  Bytes    Beschreibung
  4        Blockname 'BMHD'
  4        Lnge des Blockes in Byte (hier: 00 00 00 14)
  2        Breite des Bildes in Pixeln
  2        Hhe des Bildes in Pixeln
  2        X-Koordinate der oberen linken Bildecke (normalerweise 0)
  2        Y-Koordinate der oberen linken Bildecke (normalerweise 0)
  1        Zahl der Farbebenen (1, 4 oder 8)
  1        reserviert
  1        Bildkodierung (0=ungepackt, 1=gepackt)
  3        reserviert
  1        Breite eines Pixels (normalerweise 1)
  1        Hhe eines Pixels (normalerweise 1)
  2        maximale Bildbreite (entweder 0 oder gleich Bildbreite)
  2        maximale Bildhhe (entweder 0 oder gleich Bildhhe)

  Als nchstes folgt der Color-Map-Block mit der Farbtabelle:

  Bytes    Beschreibung
  4        Blockname 'CMAP'
  4        Lnge des Blockes (3 mal Anzahl der Farben)
  3 x n    Farbtabelle mit n Eintrge zu je 3 Byte fr Rot, Grn und Blau

  An  dieser Stelle knnen eventuell  weitere Blcke eingeschoben sein, die
  jedoch  problemlos bersprungen werden knnen.  Wichtig ist nur der Body-
  Block mit den eigentlichen Bilddaten:

  Bytes    Beschreibung
  4        Blockname 'BODY'
  4        Lnge des Blockes
  n        Bilddaten

  ber  den Aufbau der komprimierten  Bilddaten liegen mir keine Informati-
  onen vor. Ich verweise hierzu auf die im Anhang genannten Dokumente.

Typische Software: Deluxe Paint (IBM und Commodore Amiga)

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Grafikformat: MacPaint

Dateiendungen: MAC, PNTG, PNT

Unterformate: Ohne und mit Dateiheader

Farbtiefe: 1 Bit pro Pixel (schwarz/wei)

Beschreibung:  Dieses  Bitmapformat  wurde  von  Apple  fr  den  Macintosh
  entwickelt.  Fr  den  PC  ist  es  uerst  ungeeignet,  da  es extremen
  Beschrnkungen  unterliegt: Jedes MacPaint-Bild mu genau 576 x 720 Pixel
  gro  sein. Gedruckt wird es auf dem Macintosh mit einer Auflsung von 75
  dpi, das ergibt einen etwa 20 x 24 Zentimeter groen Ausdruck.

Typische Software: Atari MacPaint, Macintosh-Paint

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Grafikformat: Microsoft Paint

Dateiendung: MSP

Farbtiefe: 1 Bit pro Pixel (schwarz/wei)

Beschreibung:  Dieses  Format  wurde in  den  Windows-Versionen bis 2.x zum
  Speichern  von  Bitmapgrafiken  benutzt. Es  wird  heute  zwar nicht mehr
  verwendet, aber viele Grafikprogramme (u.a. Paintbrush) knnen das Format
  noch immer lesen.

Interner  Aufbau:  Jede MSP-Datei beginnt mit  einem 32 Byte groen Header,
  der folgendermaen aufgebaut ist:

  Offset   Bytes   Beschreibung
  00H      4       Signatur ('LinS' oder 'DanM')
  04H      2       Breite des Bitmaps in Pixeln
  06H      2       Hhe des Bitmaps in Pixeln
  08H      12      ScreenAspect-Ratio, PrintAspect-Ratio und Druckauflsung
  14H      4       reserviert (immer 0)
  18H      2       Checksumme

  Die  Signatur  ist  nicht  eindeutig  definiert.  Die  Dokumentation  von
  Microsoft  beschreibt  die  Signatur  'DanM',  whrend beispielsweise der
  Paint Shop Pro das Wort 'LinS' benutzt. Die Bedeutung der sechs Worte bei
  Offset  08H ist mir nicht ganz klar. Oft wird in diesem Bereich die Gre
  des Bitmaps weitere drei Mal wiederholt.

  An  den  Header schliet sich ab Offset  20H eine Indextabelle an, in der
  die  Lnge  jeder einzelnen Bildzeile  gespeichert wird. Da die Bilddaten
  nach  einem  RLE-Verfahren komprimiert werden,  kann jede Datenzeile eine
  unterschiedliche  Lnge  besitzen,  die als Wort  (2  Byte) in der Index-
  tabelle beschrieben ist.

  Die  RLE-Komprimierung  der  Bilddaten  funktioniert  byteweise (ein Byte
  entspricht  8  Pixeln). Ist das erste Byte  0,  folgen ein Zhler und ein
  Muster,  das  entsprechend oft wiederholt werden  mu. Ist das erste Byte
  ungleich  0, wird es als Zhler  fr die folgenden, unkomprimierten Bytes
  interpretiert.

Typische Software: Windows 2.0, Paintbrush

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Grafikformat: Kodak Photo CD

Dateiendung: PCD

Farbtiefe: 24 Bit pro Pixel (16,7 Millionen Farben)

Beschreibung:  Der Photo-CD-Standard wurde von  Kodak und Philips gemeinsam
  entwickelt  und  im Jahre 1992 vorgestellt.  Gedacht ist die Photo-CD als
  Alternative  zu Papierbildern. Dazu werden  bis zu 100 fertig entwickelte
  Negative  mit  2000  dpi eingescannt und  auf  eine CD gebrannt. Wenn der
  Kunde  nicht  warten will, bis 100  Fotos  geschossen wurden, kann er die
  Photo-CD   auch   in  mehreren   Durchgngen  (Sessions)  fllen  lassen.
  Betrachtet  werden die Bilder dann  mit einem speziellen Photo-CD-Player,
  mit einem CD-I-Laufwerk oder am Computer.

  Jedes  Bild  liegt in fnf  unterschiedlichen  Auflsungen vor: Von einer
  kleinen  Vorschau  (128x192 Pixel) bis  zu einem hochaufgelsten, fr den
  Druck  vorgesehenen Bild (2048x3072 Pixel). Eine weitere Variation ergibt
  sich  durch  das wahlweise Quer- oder  Hochformat.  Hier eine Liste aller
  mglichen Bildgren:

  Base/16            192 x 128   oder   128 x 192             unkomprimiert
  Base/4             384 x 256   oder   256 x 384             unkomprimiert
  Base               768 x 512   oder   512 x 768             unkomprimiert
  Base*4            1536 x 1024  oder  1024 x 1536              komprimiert
  Base*16           3072 x 2048  oder  2048 x 3072              komprimiert

  Eine  Weiterentwicklung der Photo CD ist  die 'Pro Photo CD'. Sie enthlt
  eine  weitere Auflsungsstufe mit der Bezeichnung Base*64 und einer Bild-
  gre von 4096x6144 Pixeln. Auf einer solchen CD knnen maximal 25 Bilder
  gespeichert werden. Die Bildinformation selbst wird im Kodak-eigenen YCC-
  Farbmodell  abgelegt  (Luminanz, Chrominanz  Grn/Rot und Blau/Gelb). Das
  Verfahren zur Komprimierung wird von Kodak geheimgehalten.

  Wenn  ein  PCD-Bild mit einer Grafiksoftware  geffnet  wird, kann in der
  Regel  eine der Gren ausgewhlt werden.  Zum Speichern von Bildern kann
  dieses  Format  nicht  benutzt werden -  zumindest  ist mir kein Programm
  bekannt, womit das mglich wre. Mit Sicherheit wre das auch nicht sinn-
  voll.  Denn obwohl die Bilddaten  zumindest teilweise komprimiert werden,
  hat  eine  PCD-Datei immer eine Gre von  4 bis 5 Megabyte. Andere Bild-
  formate  sind wesentlich sparsamer (z.B. JPG) oder bieten mehr Funktionen
  (z.B. Flashpix).

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Grafikformat: PIC

Farbtiefe: 1, 2, 4, 8 oder 24 Bit pro Pixel

Beschreibung:   PIC  ist  kein  einheitlich  genormtes  Dateiformat.  Viele
  Programme  wie  zum Beispiel GLPaint, Pictor,  PC  Paint oder Lotus 1-2-3
  arbeiten mit PIC-Dateien, die jedoch fast immer unterschiedlich aufgebaut
  und nicht  kompatibel sind.  So kann es  passieren, dass man z.B. mit dem
  PaintShopPro die meisten PIC-Dateien importieren kann, bei einigen jedoch
  nur eine Fehlermeldung erhlt. Ich kann nur empfehlen, dieses Format wenn
  mglich zu vermeiden.

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Grafikformat: Adobe Photoshop

Dateiendung: PSD

Farbtiefe:  1  Bit schwarz/wei, 8 Bit  Graustufen oder mit Palette, 24 Bit
  TrueColor

Maximale Gre: 30000 x 30000 Pixel

Kompression:  PSD-Bilder  liegen entweder unkomprimiert  vor, oder sie sind
  mit  der  Mac-Packbit-Kodierung komprimiert. Das  ist  ein einfaches RLE-
  Verfahren,  mit  dem  die  Bilder  durchschnittlich  und  relativ schnell
  verkleinert werden (vergleichbar mit PCX).

Praktische  Anwendung: Wenn man mit dem Photoshop arbeitet, dann sollte man
  durchaus die Vorteile dieses Formates nutzen. Besonders wichtig ist, dass
  bei  PSD-Bildern  kein  Qualittsverlust auftritt  und  dass sie in einer
  akzeptablen  Geschwindigkeit  gespeichert  werden.  Erst,  wenn  ein Bild
  endgltig  fertiggestellt  ist, sollte es  wegen der besseren Kompression
  zum Beispiel als GIF oder JPG gespeichert werden.

Interner Aufbau: Der Header jeder PSD-Datei besitzt folgenden Aufbau:

  Offset     Byte     Beschreibung
  00H        4        Signatur '8BPS'
  04H        2        Versionsnummer (immer 1)
  06H        6        reserviert (immer 0)
  0CH        2        Farbkanle (1 bis 16)
  0EH        4        Hhe des Bildes in Pixeln (bis 30000)
  12H        4        Breite des Bildes in Pixeln (bis 30000)
  16H        2        Bits pro Farbkanal (1 oder 8)
  18H        2        Color Mode

  Der  Color Mode kann viele verschiedene Werte annehmen, von denen ich nur
  die  wichtigsten erwhnen mchte:  0=Monochrom, 1=Graustufen, 2=Farbe mit
  Palette, 3=RGB Color und 4=CMYK Color.

  An  den Header schlieen sich mehrere Blcke  an, die jeweils mit einer 4
  Byte  langen  Zahl  beginnen,  welche  die  Lnge  des jeweiligen Blockes
  angibt.  Der erste sogenannte 'Mode Data-Block' beinhaltet eine eventuell
  bentigte   Farbpalette  mit  256   RGB-Eintrgen.  Der  darauf  folgende
  'Ressource  Data-Block'  ist nicht nher  beschrieben. Als nchstes folgt
  der  eigentliche  Bilddatenbereich,  der im  ersten  Wort  den Komprimie-
  rungstyp  beinhaltet. Ist dieses Wort (2  Byte) auf 0 gesetzt, liegen die
  Bilddaten unkomprimiert vor. Ist an dieser Stelle der Wert 1 gespeichert,
  sind die Bilddaten mit einem RLE-Verfahren (Mac-Packbit) komprimiert.

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Grafikformat: Sun Raster

Dateiendung: RAS

Farbtiefe:  Es  wird eine beliebige  Farbtiefe untersttzt. blich sind zum
  Beispiel 1, 8, 24 oder 32 Bit pro Pixel.

Komprimierung: Keine oder RLE komprimiert (vergleichbar mit PCX)

Beschreibung: Das Grafikformat RAS wird vor allem auf UNIX-Workstations der
  Firma Sun eingesetzt, aber auch viele andere Grafikprogramme untersttzen
  es.  Auf dem PC gibt es  andere, gebruchlichere Formate, die sich besser
  zum Speichern von Bitmaps eignen.

Interner  Aufbau:  Jede RAS-Datei beginnt mit  einem 32 Byte langen Header,
  gefolgt von einer Farbpalette und den Bilddaten.

  Header:   Offset   Bytes   Bedeutung
            00H      4       Signatur 59 A6 6A 95H
            04H      4       Breite des Bildes
            08H      4       Hhe des Bildes
            0CH      4       Bit pro Pixel
            10H      4       Lnge des Datenbereiches in Byte
            14H      4       Versionsnummer
            18H      4       Typ der Farbpalette (0=keine, 1=RGB, 2=andere)
            1CH      4       Lnge der Farbpalette in Byte

  Die  Farbpalette  wird in einer  besonderen  Reihenfolge abgelegt. Zuerst
  kommt  eine  Liste mit allen roten, und  erst  dann die grnen und blauen
  Anteile.  Die  eigentlichen  Bilddaten werden  zeilenweise  von oben nach
  unten  abgetastet  und  unkomprimiert  gespeichert.  Die  Farbkanle  bei
  Truecolor-Bildern  werden  in  der  Reihenfolge  BGR  abgelegt.  ber die
  Arbeitsweise der alternativ mglichen RLE-Kompression liegen mir zur Zeit
  keine Informationen vor.

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Grafikformat: RAW

Farbtiefe: Prinzipiell ist alles mglich, aber normalerweise werden nur die
  Farbtiefen 8 Bit (Graustufen) und 24 Bit (Truecolor) benutzt.

Beschreibung:  Das  Wort  Raw bedeutet bersetzt  Roh  - und genau das sind
  diese Dateien. Eine Raw-Datei besitzt keinen Header, keine Palette, nicht
  einmal  Informationen ber die Gre des  Bildes. Es werden lediglich die
  unkomprimierten  Bilddaten  abgespeichert.  Wenn  man  eine  solche Datei
  ffnen  will,  mu  man die Hhe,  Breite  und  Farbkodierung selbst ein-
  stellen.  Dabei sind verschiedene Farbmodelle  whlbar: 8 Bit Graustufen,
  RGB,  CMY und CMYK. Weiterhin knnen  die Farbkanle anders sortiert sein
  (z.B. BGR), die Bilddaten knnen nach Farbkanal getrennt gespeichert sein
  (planar,  RRR... GGG... BBB...) und das Bild kann kopfstehend gespeichert
  sein  (wie bei BMP). Im brigen mu die Dateiendung nicht zwangsweise RAW
  lauten.   Man  kann  praktisch  jede   beliebige  Datei  wie  ein  Bitmap
  bearbeiten,  wenn man sie als RAW-Datei definiert. (Versucht das doch mal
  mit der Datei data.dat aus dem Cream!)

Praktische  Anwendung: Wenn man mit normalen Grafikprogrammen arbeitet, ist
  das  Raw-Format sehr unpraktisch. Dabei  ist die fehlende Kompression der
  geringste  Nachteil.  Viel schlimmer ist die Tatsache,  dass man sich die
  Gre  und  das Farbsystem des Bildes  merken  bzw. aufschreiben mu. Fr
  Programmierer  (und  Hacker)  hingegen ist  dieses  Format die einfachste
  Mglichkeit, Bitmaps in eigene Programme zu integrieren.

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Grafikformat: Run Length Encoded Windows-Bitmap

Dateiendung: RLE

Farbtiefe: 4 oder 8 Bit pro Pixel

Beschreibung:  Das Bitmapformat von Windows  bietet die Mglichkeit, Bilder
  mit einem RLE-Verfahren zu komprimieren. In diesem Fall kann anstelle der
  Dateiendung  BMP  auch die Endung RLE  benutzt werden. Der interne Aufbau
  dieser  Dateien  ist jedoch der gleiche  (siehe BMP). Eine ganz spezielle
  Anwendung fr das RLE-Format ist das Startlogo von Windows 3.x. Normaler-
  weise hat die Datei dann den Namen vgalogo.rle und mit dem Befehl

  COPY /B WIN.CNF + VGALOGO.LGO + VGALOGO.RLE WIN.COM

  kann  eine neue Startdatei mit dem  neuen Startbild erstellt werden. Aber
  Vorsicht:  Die  Datei  win.com darf nie  grer  als  65535 Bytes werden!
  Eventuell mu das Bild verkleinert werden.

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Grafikformat: CompuServe RLE

Dateiendung: RLE

Farbtiefe: 1 Bit pro Pixel schwarz/wei

Beschreibung:  hnlich wie das MAC-Format  hat auch dieses eine festgelegte
  Gre.  Ein  Compuserve-Bitmap  mu genau  256x192  Pixel  gro sein. Die
  offenbar verwendete RLE-Kompression ist nicht besonders effektiv - selbst
  PCX komprimiert besser. (Leider wei ich nicht, woher dieses Format kommt
  und wofr es verwendet wird.)

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Grafikformat: Word Capture

Dateiendung: SCR

Beschreibung:  Der  Textverarbeitung  MS Word  (bis  Version 5.5) liegt das
  kleine  Programm  Capture bei, mit dem  man  Bildschirmabzge in Form von
  Text-  oder  Bitmapdateien  anfertigen  kann.  Bei  dem  SCR-Bitmapformat
  handelt  es  sich  indes nur  um  eine  leicht modifizierte PCX-Variante.
  Lediglich  das  erste Byte im Header wurde  von 0AH in CDH gendert. Eine
  weitere  Vernderung betrifft das  Thema Bildausschnitte. Bei PCX-Dateien
  werden Zeilen eventuell mit einem Fllbyte abgeschlossen, um auf eine 16-
  Bit-Grenze   zu   kommen.  Beim  SCR-Format   wird  auf  dieses  Fllbyte
  verzichtet.

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Grafikformat: Truevision Targa

Dateiendung: TGA

Farbtiefe:  TGA-Bilder knnen 8 Bit pro  Pixel enthalten. Die Farben werden
  dann  entweder als Graustufen interpretiert oder einer Palette entnommen.
  Auerdem ist Highcolor mit 16 und Truecolor mit 24 Bit pro Pixel mglich.
  Bei  24-Bit-Bildern  kann ein  zustzlicher 8-Bit Alpha-Kanal gespeichert
  sein. Dieses Format wird manchmal auch als '32 Bit Farbtiefe' bezeichnet,
  obwohl das nicht ganz richtig ist.

Kompression:   Normalerweise  sind  die   Bitmapdaten  in  einer  TGA-Datei
  unkomprimiert. Wahlweise ist auch eine RLE-Kompression mglich.

Beschreibung:   TGA   ist  ein  von   der   Firma  Truevision  entwickeltes
  Dateiformat, das vor allem im Bereich der professionellen Bildbearbeitung
  auf  Workstations verwendet wird. Auf Microcomputern hat das Format heute
  wenig Bedeutung, obwohl es eines der ersten war, mit dem Truecolor-Bilder
  gespeichert  werden  konnten.  Ab der Version  2.0  ist es sogar mglich,
  mehrere  Bitmaps  in  einer TGA-Datei zu  speichern  -  zum Beispiel eine
  verkleinerte  Vorschau  des  ersten  Bildes.  Dabei  ist  das  Format  so
  ausgelegt, dass  zumindest  das erste  Bild von  jeder  Software  gelesen
  werden kann - auch wenn sie nur die Version 1.0 untersttzt.

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Grafikformat: WordPerfect Graphics

Dateiendung: WPG

Unterformate: Version 5.0, 5.1 und 6.0

Farbtiefe: 1, 4 oder 8 Bit pro Pixel. Die Version 6.0 beherrscht zustzlich
  24 Bit Truecolor.

Beschreibung:  Fr  die Software  WordPerfect (Textverarbeitung usw.) wurde
  ein  spezielles  Grafikformat entwickelt,  das neben Vektorgrafiken, Text
  und hnlichem auch Bitmaps aufnehmen kann. Dabei werden die Bilddaten mit
  einem  einfachen  Verfahren komprimiert,  das besonders bei gleichmigen
  Flchen und Wiederholungen wirksam ist. Anwenden sollte man dieses Format
  wirklich nur dann, wenn man mit WordPerfekt arbeitet.

                   ---+--+-++-+++ Mad/OS +++-++-+--+---
                ---+--+-++-+++ November 1998 +++-++-+--+---
