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CSS 2.x kennt nur vier attributbedingte Selektoren: [att] trifft zu, wenn das Attribut vorhanden ist, egal welchen Wert es beinhaltet. Bei [att=val] muss der Wert exakt übereinstimmen (Groß/Kleinschreibung muss ebenfalls übereinstimmen). Jetzt wird es interessant: [att~=val] ist keine echte Suche nach einer Teilzeichenkette, sondern die Suche nach einem exakten Treffer in einer durch Leerzeichen getrennten Liste von Werten. Das kommt z.B. bei class="a b c" oder auch bei rel="a b c" vor. [att|=val] ist keine echte Suche nach einem Präfix, sondern die Suche nach einem exakten Treffer am Anfang einer durch Bindestriche getrennten Liste von Werten. Das kommt z.B. bei lang="de-DE" vor. Eine echte Suche nach Teilzeichenketten gibt es erst mit CSS 3, das netterweise von Firefox und Co. schon interpretiert wird: [att^=val] passt auf den Zeichenkettenanfang, [att$=val] auf das Zeichenkettenende und [att*=val] auf ein beliebiges Vorkommen. Die Regel für das Hervorheben externer Links (oder Links zu bestimmten Domänen) muss also so aussehen: a[href^="http://"]. Die Anführungszeichen sind erforderlich, sobald Sonderzeichen im zu suchenden Wert vorkommen.

Nachtrag: Opera beherrscht diese Selektoren leider noch nicht, auch in der neusten Version 8.0 nicht.

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Zur Argumentation für (Web) Content Management-Systeme (Auszug aus einer E-Mail an einen Kunden): Die Glaubwürdigkeit von Web-Präsenzen hängt in ganz entscheidendem Maße von ihrer Aktualität ab. Auch beseitigte Tippfehler oder ausformulierte Produkt-Beschreibungen werden vom Kunden wahrgenommen. Ein bewährtes Mittel dazu ist, selbst regelmäßig auf den eigenen Webseiten zu stöbern. Passt das, was dort steht, noch zum tatsächlichen Auftreten meines Unternehmens? Fällt dabei etwas auf, das geändert werden sollte, muss das augenblicklich möglich sein. Andernfalls wird es wieder vergessen. (W)CMS' sind bewährte Werkzeug für diesen Zweck.
Ich verwende diese Markise aus Berlin Kreuzberg (fotografiert von Uli Schuster) schon weit über ein Jahr als Desktop-Hintergrund (auf meinem Büro-Rechner), und hatte eben Mühe, sie wiederzufinden, nachdem ich es aus Versehen überschrieben hatte. Ich mag das Bild. Es passt zur Büro-Ausstattung. So, Welt, jetzt weißt du's. [via Schockwellenreiter]
Wir können Word-Anhängen ein Ende machen. Die vorgeschlagenen Antworten am Ende des Textes sind hübsch. »Leuten Word-Dokumente zu schicken hat schädliche Auswirkungen, weil es Druck auf die Empfänger ausübt, Microsoft-Software zu benutzen. Damit werden Sie zu einer Stütze des Microsoft-Monopols.« Nett. Einzig der Hinweis auf das RTF-Format, das als Austauschformat ebenfalls brauchbar ist, fehlt. [via Sebastian Bergmann]
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»Vorsorglich sind [...] alle bis in das Jahr 2002 zurückreichenden [fremdverschuldeten] Ereignisse [bei denen Bedienstete des Freistaates Sachsen verletzt wurden] zu melden.« Hat man keine Arbeit, macht man sich welche.
(Vorerst) keine Softwarepatente in Europa. Danke. Zur Erklärung: Das Problem war und ist die »Abgrenzung zwischen computerimplementierten Erfindungen und reinen Softwareprogrammen«. Letztere werden bereits durch das Urheberrecht geschützt. Methoden zur »Rückgängigmachung mehrerer Benutzerhandlungen« oder Fortschrittsbalken (beides ist – zumindest in den USA – wirklich patentiert worden) sind keine Erfindungen, »die aufgrund ihrer technischen Folgen eine technische Weiterentwicklung bewirken« (umgangssprachlich: »Trivialpatente«). Wo die Grenze zur patentfähigen Erfindung zu ziehen wäre, kann jedoch niemand sagen. Die Beispiele beweisen das. Schön, dass man sich im EU-Parlament zumindest darüber im klaren war. [via Isotopp]
Ich habe aus einer fünf Jahre alten 3D-Animation, die ich damals für ein nie realisiertes CD-ROM-Projekt erstellt habe, einen kleinen Trailer für die Evoke 2005 gemacht (optional als AVI, 2,5 MB). Die Party findet vom 26. bis 28. August in Köln statt und hat mir im vergangenen Jahr sehr gut gefallen.
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